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Rechtsanwalts- und Inkassokanzlei Fliegner & Keyser

Herzlich willkommen,
Wir freuen uns, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu dürfen.

Wir garantieren Ihnen eine diskrete und kompetente Bearbeitung Ihrer Rechtsangelegenheit in folgenden Bereichen:
  • Internetrecht (Abmahnungen, Online-Shop-Betreuung, AGB-Erstellung, "Facebook")
  • Sozialrecht (Arbeitslosengeld I und II, Rentenrecht, Unfallversicherungsrecht)
  • Verkehrsrecht (Regulierung Verkehrsunfall, Ordnungswidrigkeiten, Verkehrsstrafrecht)
  • Arbeitsrecht (Kündigungsschutzklage, Prüfung und Erarbeitung von Arbeitsverträgen, Urlaubsabgeltung, Arbeitzeugnis)
  • Mietrecht (Kündigung, Räumungsklage, Betriebskostenabrechnung, Mietminderung)
  • Familienrecht (Ehescheidung, Umgangsrecht, Sorgerecht, Unterhaltsrecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht, Namensrecht)
  • Vertragsrecht (Prüfen und Erarbeiten von individuellen Verträgen)
  • Strafrecht (Strafverteidigung, Nebenklagevertretung)

Sie und Ihr Anliegen stehen bei uns im Vordergrund.

Schadenersatzanspruch gegen Betreiber Autowaschanlage

Amtsgericht Radolfzell, Urteil vom 21.02.2013, Aktenzeichen: 2 C 214/11

Wird Ihr Kfz während der Benutzung der Autowaschanlage durch diese beschädigt, stellt sich häufig die Frage, ob der Betreiber hierfür schadenersatzpflichtig ist. Grundsätzlich besteht ein Schadenersatzanspruch gegenüber dem Betreiber. Hierbei ist jedoch zu unterscheiden, ob der Fahrer während des Waschvorgangs im Auto verbleibt oder nicht.

Soweit Sie eine Autowaschanlage nutzen und hierbei im Auto sitzen bleiben können, müssen Sie darlegen und beweisen, dass durch einen Fehler der Waschanlage während des Reinigungsvorgangs Ihr Fahrzeug beschädigt wurde.

Anders ist der Fall, wenn Sie nicht im Auto sitzen bleiben können, sogenannte Portalwaschanlagen, hier greift Beweislastumkehr.

Das Amtsgericht Radolfzell hatte darüber zu befinden, ob eine Fahrzeughalter Anspruch auf Ersatz eines Frontscheibenwischer gegen den Betreiber der Waschanlage hat. Das Amtsgericht lehnte die geltend gemachten Ansprüche ab. Hierbei führte das Amtsgericht aus, dass der Fahrer nicht darlegen und beweisen konnte, dass die Waschanlage einen Fehler aufwies, durch welchen die Beschädigung herbeigeführt worden sein soll.

Thomas Fliegner

Rechtsanwalt

Mitglied der Arbeitsgemeinschaft des DAV Verkehrsrecht

Onlinerechtsberatung